Was sind Mikrotransaktionen?

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Redet man von Mikrotransaktionen, ist damit meisten ein Bezahlmodell innerhalb von Spielen gemeint. Dem Nutzer wird durch Mikrotransaktionen ermöglicht, virtuelle Güter zu erwerben. Im Regelfall handelt es sich hierbei um relativ kleine Beträge, jedoch können auch große Summen auf einmal bezahlt werden.

Wie funktionieren Mikrotransaktionen?

Wie bereits erwähnt, kann man durch Mikrotransaktionen virtuelle Güter, oder virtuelle Währung erworben werden. Diese virtuelle Währung lässt sich verwenden, um beispielsweise Gegenstände in einem Spiel zu erwerben. Nicht selten kommt es vor, dass durch Mikrotransaktionen quasi Glückspiel betrieben wird, da oftmals ein Gegenstand nur dann erhalten werden kann, wenn man beispielsweise sogenannte Lootboxen öffnet, welche einen zufälligen Gegenstand erhalten. Gängige Zahlungsmethoden für Mikrotransaktionen sind PayPal, Kreditkarten, Sofortüberweisungen, Paysafe-Karten, oder auch Kryptowährung.

Wo werden Mikrotransaktionen angeboten?

Das häufigste Anwendungsgebiet für Mikrotransaktionen sind sogenannte Free-to-Play-Spiele. Hierbei handelt es sich um Spiele, die kostenlos gespielt werden können und sich rein über Mikrotransaktionen finanzieren. Neben Free-to-Play-Spiele verwenden allerdings auch Spiele Mikrotransaktionen, welche für einen vollen Preis von z.B. 60€ erworben wurden. Dies führt regelmäßig zu Kritik und negativen Bewertungen durch Nutzer, da es unverständlich ist, das man innerhalb von Vollpreisspielen noch Geld ausgeben muss, um bestimme Inhalte zu erhalten. Eine Besonderheit stellen Pay-to-Win-Spiele dar, welche zwar auch kostenlos gespielt werden können, jedoch praktisch unspielbar werden, ab einem bestimmten Punkt, ohne das echtes Geld investiert wird.

Gesetze bezüglich Mikrotransaktionen

Da Mikrotransaktionen häufig in Verbindung mit Glücksspiel gebracht werden, haben sich einige Länder mit dem Thema auseinandergesetzt und teilweise Verbote eingeführt. Da ein Großteil der Spieler, welche Mikrotransaktionen nutzen, noch unter 18 sind, ist dies ein besonders sensibles Thema, welches strenge Regulierungen erhalten sollte. Länder wie Australien, China und Japan stufen Lootboxen beispielsweise so ein, das sie unter das geltende Glücksspielgesetz fallen. Teilweise werden Mikrotransaktionen auch von den Spieler boykottiert und angeprangert, wie es zum Beispiel bei dem Spiel Star Wars: Battlefront II der Fall war. In diesem Spiel wurden jene Lootboxen angeboten, um Charaktere etc. freischalten zu können. Das Spiel geriet so heftig in Kritik, das der Publisher letztendlich die Lootboxen aus dem Spiel entfernte.

 

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