Wie entsteht ein Slow-Death?

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Verschwinden Webseiten schrittweise, aber konsequent aus dem Index einer Suchmaschine, so spricht man von einem Slow-Death beziehungsweise von einem langsamen Tod.

Wie erkennt man einen Slow-Death?

Wie man dem Namen dieses Phänomens entnehmen kann, handelt es sich bei einem Slow-Death um eine schleichende Entwicklung, die möglicherweise vorerst nicht erkannt wird. Ein Slow-Death lässt sich meistens erahnen, wenn der Traffic einer Webseite sukzessiv abnimmt und die Platzierungen in den Rankings zurückgehen. Ist eine Webseite endgültig aus dem Index einer Suchmaschine verschwunden, so ist der Slow-Death vollzogen und es können keine Gegenmaßnahmen mehr ergriffen werden. Unterm Strich kann man sagen, das jede negative Veränderung am Traffic und der Platzierungen in den SERPs ein Anzeichen eines Slow-Deaths ist. Sind die Veränderungen sofort sehr drastisch und nicht schleichend, so spricht man nicht mehr von einem Slow-Death.

Wie entsteht ein Slow-Death?

Es gibt keine genauen Auskünfte über die Ursachen von einem Slow-Death, jedoch lässt sich darüber spekulieren, welche Ursachen er haben könnte, da häufig ähnliche Probleme von Webseiten beobachten werden können, welche einen Slow-Death erleiden. Zu den häufigsten Ursachen gehört scheinbar Duplicate-Content, was natürlich absolut nachvollziehbar ist, da dieser zu jeder Zeit vermieden werden sollte.

Weitere mögliche Ursachen für einen Slow-Death:

  • Korrumpierung:
    Manchmal kommt es dazu, das Dritte sich unbefugten Zugriff zu einer Webseite verschaffen, um diese zu manipulieren. Auch Negative-SEO kann eine mögliche Ursache für einen Slow-Death sein.
  • robots.txt:
    Eine falsch angelegte robots.txt kann ebenfalls zu einem Slow-Death führen, da die Crawler einer Suchmaschine dadurch teilweise nicht wissen, was sie crawlen sollen und was nicht. Passiert dies, kann die Relevanz einer Webseite augenscheinlich stark abnehmen.
  • Fehlermeldungen:
    Werden beispielweise nach einem Update Links falsch gesetzt, führt dies zu Fehlermeldungen, wenn eine Seite aufgerufen werden soll. Auch hier können die Crawler nicht richtig arbeiten, sodass Unterseiten nicht mehr indexiert werden.

Was tun, wenn ein Slow-Death stattfindet?

Bemerkt man, das definitiv ein Slow-Death vonstattengeht, sollte umgehend gehandelt werden, um nicht aus dem Index der Suchmaschinen zu verschwinden. Eine erneute Aufnahme in den Index gestaltet sich schwieriger, als gegen einen Slow-Death vorzugehen. Wurde ein Slow-Death erkannt, so gilt es herauszufinden, warum es dazu kam. Die Webseite sollte auf Duplicate-Content überprüft werden. Wurde auf der eigenen Webseite kein Duplicate-Content festgestellt, so besteht die Möglichkeit des externen Duplicate-Contents. Sinnvoll ist es außerdem herauszufinden, welche Backlinks auf die eigene Webseite eingehen, da nicht ausgeschlossen werden kann, das eine Korrumpierung von Dritten durchgeführt wird. Nicht selten gibt zum Beispiel Google selbst wichtige Hinweise zum Status einer Webseite, weshalb es immer wichtig ist, E-Mails von Google und Benachrichtigen in der Google-Search-Console ernst zu nehmen.

 

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