Was ist Viral-Marketing?

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Bei Viral-Marketing handelt es sich um eine Marketing-Methode die darauf abzielt, möglichst schnell viele Menschen zu erreichen, ohne dass dabei eine bestimmte Werbebotschaft im Vordergrund steht. Viral-Marketing könnte man als eine Art gewollten Virus interpretieren, da Menschen als freiwillige Träger und Verbreiter einer Botschaft agieren.

Wie funktioniert Viral-Marketing?

In der heutigen Zeit lässt sich Viral-Marketing am besten durch Dinge wie zum Beispiel Memes erreichen. Da eine Werbebotschaft zwar vermittelt werden soll, diese aber nicht im Fokus liegt, lassen sich ziemlich alle Kanäle bespielen, die es gibt. Auch die Mundpropaganda ist ein wichtiger Bestandteil des Viral-Marketing.

Folgende Kanäle eignen sich ideal für Viral-Marketing:

  • Blogger
  • Influencer
  • Memes
  • Social-Media

Viral-Marketing lässt sich grob in zwei Kategorien einteilen:

  • Aktives Viral-Marketing:
    Beim aktiven Viral-Marketing werden Hilfsmittel genutzt, um den Nutzer dazu zu bewegen, Informationen zu verbreiten. Dies kann in verschiedenen Formen geschehen, zum Beispiel durch Gewinnspiele.
  • Passives Viral-Marketing:
    Das genau Gegenteil ist das passive Viral-Marketing. Hierbei handeln Nutzer freiwillig und verbreiten Informationen von sich aus, ohne dass dabei ein direkter Mehrwert vorhanden sein muss. Memes sind hierfür ein gutes Beispiel. Nutzer teilen Memes auf Sozialen-Medien, meistens weil sie diese als witzig empfinden und dies mit ihren Freunden teilen möchten. Passives Viral-Marketing entsteht meistens dann, wenn Nutzer praktisch eine emotionale Bindung zu einem Produkt, oder einer Werbung haben.

Wann macht Viral-Marketing Sinn?

Viral-Marketing richtet sich vor allem an Nutzer, welche sehr gut vernetzt sind und sich im Internet heimisch fühlen. Die sogenannten Digital-Natives eignen sich ideal als „Virenträger“ und als Verbreiter. Auch über reine Mundpropaganda kann Viral-Marketing erfolgen, jedoch gestaltet sich dies in Zeiten des Internets ziemlich schwierig. Ein gutes Beispiel für Viral-Marketing durch Mundpropaganda ist Pokémon. Noch bevor das Internet so verbreitet war, kannte jedes kleine Kind den sogenannten MissingNo-Trick innerhalb der Pokémonspiele für den GameBoy. Das Unternehmen hinter Pokémon hat selbst nie Werbung für diesen Trick gemacht, jedoch erzählte man sich davon und es verbeitere sich wie ein Lauffeuer.

Welche Vorteile hat Viral-Marketing?

Der ganz klare Vorteil von Viral-Marketing ist der Kosten/Nutzen-Faktor. Mit sehr wenig, bis hin zu gar keinen Ausgaben können Viral-Marketing-Kampagnen sehr erfolgreich sein und somit den Umsatz eines Unternehmen teilweise drastisch steigern.  Im Idealfall ist Viral-Marketing nachhaltig, sodass Kampagnen noch nach Jahren erfolgreich sind und in den Köpfen der Nutzer kursieren.

Welche Nachteile hat Viral-Marketing?

Viral-Marketing lässt sich niemals prognostizieren. Natürlich möchte man durch Viral-Marketing positive Emotionen vermitteln, jedoch kann dies auch fehlschlagen und ein Imageverlust tritt auf. Eine Viral-Marketing-Kampagne lässt sich also nur bedingt planen, ohne das wirklich davon ausgegangen werden kann, das diese Erfolg hat. Dies unterscheidet Viral-Marketing von anderen Marketing-Strategien, da diese meistens besser planbar und auch Messbar sind.

 

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